Hygienekonzept der vhs Bad Oldesloe (Stand: 28.05.2020)

 

 

1. Allgemeine Anforderungen des Infektionsschutzes

Zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus wird aktuell das Ziel verfolgt, Infektionen so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern, vor allem durch die Reduzierung von sozialen Kontakten. Dementsprechend wird bei der Durchführung von Kursen besonders darauf geachtet werden, dass Kontakte auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt bleiben und enge Kontakte ganz vermieden werden. Dazu gehört vor allem, dass auf die Einhaltung der Abstandsregel (Minimum 1,50 Meter) geachtet wird. Personen mit typischen Krankheitssymptomen haben keinen Zutritt zum Gebäude und dürfen nicht an den Lehrveranstaltungen teilnehmen. Die vhs Bad Oldesloe beachtet im Hinblick auf die Durchführung von Lehrveranstaltungen die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, hier insbesondere folgende Maßnahmen:

• regelmäßige Belüftung der Veranstaltungsorte

• aktive Information der Zutrittsberechtigten (Teilnehmer*innen und Kursleitende) über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes wie Handehygiene, Abstandsgebote, Husten- und Niesetikette u.a.

• Begrenzung der Teilnehmerzahl in Relation zur Raumgröße

• Ausschluss von Personen mit typischen Symptomen (Husten, Halsschmerzen, Fieber, Verlust des Geschmacksempfindens…)

• Gewährlesitung des Abstandgebotes von eineinhalb bis zwei Meter

Zusätzlich zu den hier beschriebenen allgemeinen Anforderungen wird jede*r Mitarbeitende, Kursteilnehmende und Kursleitende über die Möglichkeit informiert, sich ärztlich beraten zu lassen, wenn er oder sie sich in bestimmten Situationen nicht sicher fühlt oder einer Risiko-gruppe angehört.

 

2. Anforderungen an die hauptberuflichen Mitarbeiter*innen (MA) der vhs

und an die Kursleitenden (KL)

• In allen öffentlichen Bereichen des des Kultur- und Bildungszentrums (Eingangsfoyer, Flure, Treppenhäuser, sanitäre Anlagen) ist ein Mund-/Nasenschutz (MNS) zu tragen und die Abstandsgebote sind einzuhalten.

• Sanitäranlagen und Fahrstühle sind nur einzeln zu betreten.

• Die ausgewiesenen Leitwege sind einzuhalten.

  • Auf die zuvor genannten Anforderungen wird durch entsprechende Aushänge vor der Eingangstür zum Gebäude, in den Seminarräumen sowie durch persönliche Ansprache der MA / KL / TN hingewiesen.

• Besprechungen zwischen den anwesenden Personen sind nach Möglichkeit telefonisch, per E-Mail oder per Videokonferenz durchzuführen.

• Ist ein persönlicher Austausch nötig, sind die Hygieneregeln, hier insbesondere das Abstandsgebot, einzuhalten.

• Die eingeteilten Teams (rot und blau) sind einzuhalten und nicht zu tauschen.

• Die Büros aller hauptberuflichen Mitarbeiterinnen sind einzeln zu belegen.

• Im Lehrerzimmer sind die Hygieneregeln und das Abstandsgebot und einzuhalten (Hinweis per Aushang).

• Alle MA und KL achten durch Kontrollgänge darauf, dass keine Ansammlungen von Teilnehmer*innen entstehen, auch nicht im unmittelbaren Außenbereich vor dem Gebäude.

• Die Wege im Gebäude sind gekennzeichnet und so gestaltet, dass möglichst wenige Begegnungen stattfinden. (Wegeleitkonzept siehe Anlage).

• MA und KL werden seitens der vhs aktiv in die geltenden Hygiene- und Verhaltensregeln eingewiesen. Dies wird durch entsprechende Aushänge im öffentlichen Raum und in den Unterrichtsräumen unterstützt. (Hygieneplakat der BZgA siehe Anlage).

• In der vhs-Geschäftsstelle darf sich außer der diensthabenden MA maximal eine weitere Person im Tresenbereich aufhalten. Die MA werden durch eine Spuckschutzwand abgeschirmt.

• Die vhs informiert die Hausmeister, den Sachbereich Kultur und die KL rechtzeitig vor Beginn der Kurse über die Anwesenheit von TN im Hause.

 

3. Anforderungen an die Teilnehmer*innen (TN) und Kursleitenden (KL)

• In allen öffentlichen Bereichen des des Kultur- und Bildungszentrums (Eingangsfoyer, Flure, Treppenhäuser, sanitäre Anlagen) ist ein Mund-/Nasenschutz (MNS) zu tragen und die Abstandsgebote sind einzuhalten. Der MNS ist von TN und KL solange zu tragen, bis sie ihren Platz im Seminarraum eingenommen haben.

• Sanitäranlagen und Fahrstühle sind nur einzeln zu betreten.

• Die ausgewiesenen Leitwege sind einzuhalten.

  • Auf die zuvor genannten Anforderungen wird durch entsprechende Aushänge vor der Eingangstür zum Gebäude, in den Seminarräumen sowie durch persönliche Ansprache der MA / KL / TN hingewiesen.

• Der Zugang zum Gebäude ist neben den hauptberuflichen MA beschränkt auf Kund*innen der vhs (KL, TN), der Musikschule, der Stadtinfo und des Cafés.

• Alle Kurs-TN und KL der vhs werden vor Kursbeginn schriftlich zum Kurs eingeladen. Bereits mit der schriftlichen Einladung zum Kurs weist die vhs auf die geltenden Hygiene- und Verhaltensregeln hin.

• KL und TN werden darüber hinaus zu Beginn des Kurses seitens der vhs aktiv in die geltenden Hygiene- und Verhaltensregeln eingewiesen.

• Des Weiteren wird in der schriftlichen Einladung zum Kurs auf den möglichen Kurs-Ausschluss von Personen mit typischen Symptomen (Husten, Halsschmerzen, Fieber) hingewiesen. TN und KL, die über entsprechende Symptome verfügen, werden aufgefordert zunächst einen Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren, bevor sie in der vhs erscheinen.

• TN und KL mit akuten typischen Symptomen dürfen die vhs nicht betreten bzw. müssen ein Attest vorlegen, wenn es sich z. B. um eine Allergie handelt.

• Auf den Einsatz von gemeinsam genutzten Unterrichtsmaterial, Stiften, etc. wird verzichtet. Die TN und KL werden dazu aufgefordert ihr eigenes Material, Lehrbücher, Stifte, etc. mitzubringen. Sofern ein Gegenstand, wie z .B. das Klassenbuch, von mehr als einer Person benutzt wird, ist die Oberfläche von der Person, die es zuletzt in der Hand hatte, zu desinfizieren.

• Die TN und KL müssen unmittelbar nach dem Unterricht das Gebäude verlassen.

 

4. Anforderungen an die räumlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen

• Im Eingangsbereich, in den Seminarräumen und im Lehrerzimmer stehen Desinfektionsmittelspender für die Händedesinfektion bereit.

• In den Seminarräumen und im Lehrerzimmer stehen zusätzlich Flächendesinfektionsmittelspender und Einmalwischtücher zur Oberflächendesinfektion bereit.

• Die sanitären Anlagen sind ausgestattet mit Wasser, Seife und Einmalhandtüchern. Das Nachfüllen und die regelmäßige Reinigung mindestens 1x/Tag wird durch entsprechende Beauftragung der Reinigungsfirma sichergestellt und wird durch die Hausmeister überwacht.

• In den Sanitäranlagen sind geeignete Hygienehinweise zum richtigen Hände waschen gut sichtbar angebracht.

• In den Unterrichtsräumen wird die Sitzordnung so hergestellt, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen allen TN und zu den KL eingehalten werden kann.

• Für jeden Seminarraum wird in Abhängigkeit von der Größe und weiteren räumlichen Gegebenheiten (z. B. Fluchttüren) die maximale Belegungszahl ermittelt. Die Anzahl der Stühle wird auf die maximale Belegungszahl angepasst.

• Die zu nutzenden Sitzplätze sind gekennzeichnet. Während des Unterrichts, in den Pausen und nach dem Unterricht, werden die Räume durch die Nutzer*innen regelmäßig gelüftet (Stoßlüftung).

• In den Unterrichtsräumen werden Hinweisschilder der BZgA (siehe Anlage) zum In-fektionsschutz ausgehängt, die z.B. über allgemeine Schutzmaßnahmen wie Hände-hygiene, Abstand sowie Husten- und Niesetikette informieren.

• Für die tägliche Reinigung des Gebäudes, der Sanitäranlagen, der Seminar- und Büroräume sowie der Handläufe und Türklinken ist eine Reinigungsfirma beauftragt. Die Reinigungsleistungen werden durch die Hausmeister überwacht.

 

5. Anlagen

• Wegeleitkonzept

• Hygieneplakat der der BZgA

• Hinweisschild zum richtigen Händewaschen

• Hinweisschild zum Tragen von MNS